J.J. Ohrem SpeditionInternational
 

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Die 20er Jahre

Aus eigener Landwirtschaft und den damit verbundenen Transporten mit Pferdewagen entwickelte sich Ende der 20er Jahre das Gewerbe der Familie Ohrem.

 

In Folge der Ansiedlung von Energiekraftwerken in der unmittelbaren Umgebung wurden vermehrt Industriebetriebe am Standort Knapsack gegründet.

 

Die große Nachfrage nach Transportunternehmen, die Material für die entstehenden Industriebauten heran und den gewaltigen Bodenaushub weg schafften, brachte Johann-Josef Ohrem dazu, sich mit diesem Gewerbe zu beschäftigen.


Die 30er Jahre

Zu den gelegentlichen Transportaufträgen kamen zunehmend Aufträge für den Warentransport der in Knapsack ansässigen chemischen Industrie, so dass sich Johann-Josef Ohrem bei der Gründung der Spedition auf diese Dienstleistung fokussierte.

 

Der anfänglich bescheidene Fuhrpark von einem Pferd wurde auf drei PS aufgestockt: Die Namen der Pferde (Bubi, Hector, Victor) sind im Unternehmen bis heute bekannt.

 

Gegen Ende des Jahrzehnts wurden die Pferdefuhrwerke um LKW (Kippfahrzeuge) ergänzt. Die Zeit war von moderatem Wachstum geprägt: ungefähr alle 2-3 Jahre wurde der Fuhrpark um einen LkW aufgestockt.


Die 40er Jahre (2. Weltkrieg)

Mit Beginn des zweiten Weltkriegs 1939 wurde der Geschäftsbetrieb des Unternehmens stark eingeschränkt. Grund war die Enteignung von großen Teilen des Fuhrparks und des Personals durch die Wehrmacht.

Lediglich ein sehr eingeschränkter Betrieb konnte in dieser Zeit aufrecht erhalten werden.

 

Nach Kriegsende, 1945, kam das Unternehmen wieder in den Besitz von LKW, die die Wehrmacht nach Zusammenbruch der Westfront zurückgelassenen hatte. Damit war der Grundstein für den erneuten Ausbau der betrieblichen Tätigkeiten gelegt.

 

Die zweite Häfte des Jahrzents war geprägt durch den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Industrieanlagen am Standort Knapsack. Das Unternehmen investierte in einen Bagger, um so den Aufbau der Firmen zu beschleunigen.


Die 50er Jahre (Wirtschaftswunder)

Geprägt durch den florierenden wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er Jahren expandierte das Unternehmen weiter. Der Ausbau des Fuhrparks und des Mitarbeiterstamms war die logische Konsequenz.

 

Auf dem Firmengelände wurde ein modernes Bürogebäude errichtet. Durch die Beauftragung einer Phosphorfabrik in Knapsack, wurden die Transporte von Rohstoffen wie Ton und Quarzkies aus benachbarten Gruben zu den jeweiligen Industriebetrieben mittels konventioneller Kippfahrzeuge vorgenommen.

 

Der Abtransport des Abfallproduktes Phosphorschlacke und die Deponierung wurde ebenso durch die Spedition durchgeführt. Hierzu bewirtschaftete das Unternehmen eine Deponie mit Spezialgeräten.


Die 60er Jahre

Die bis dato erworbene Kompetenz im Umgang mit chemischen Gütern veranlasste Firmengründer Johann-Josef Ohrem zu einer weiteren Spezialisierung seines Unternehmens.

 

Der Transport von Phosphorsäure zu Abnehmern in der chemischen Industrie erfolgte mittlerweile europaweit. Hierzu wurden spezielle Tankwagen angeschafft. Auch der Transport von Tripoliphosphaten zu den Kunden (wie zum Beispiel der Waschmittelindustrie) erfolgte durch Spezial-Silofahrzeuge.

 

Erstmalig wurden in separaten Tankwagen Lebensmitteltransporte durchgeführt.

 

1966 verstarb der Unternehmer Johann-Josef Ohrem. Die Geschäftsführung übernahm sein Sohn Hans.


Die 70er Jahre

In dieser Zeit gehörte die Höchst AG zu den Hauptkunden des Unternehmens. Die bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Schienenweg transportierten Karbidladungen wurden auf die Straße verlagert.

 

Die Fahrzeuge des Unternehmens pendelten zwischen Hürth, dem Rhein-Main-Gebiet und verschiedenen deutschen Werften. Die Anschaffung von 20°-Containern trugen zur weiteren Rationalisierung bei.

 

Auf dem eigenen Firmengelände wurden umfangreiche bauliche Veränderungen vorgenommen. Neben einer neuen Ein-/Ausfahrtsmöglichkeit wurde eine modernere Tankanlage in Betrieb genommen.


Die 80er Jahre

Das bisherige Firmengelände bot dem Unternehmen kein Potential zu weiterem Wachstum. So entschloss sich Hans Ohrem 1983 zur Verlagerung des Speditionsbetriebes vom Alt-Hürther Wohngebiet (Ölbruchstraße) ins Knapsacker Industriegebiet.

 

Auf dem neuen Gelände in der Kirchstraße 3 wurde der Betrieb neu errichtet. Hierzu zählen ein Bürogebäude, eine Werkstatt und die Spülhalle.

 

1989 wurden 4 Aluminiumhochsilos a 300 qm errichtet. Sie dienen zur Lagerung von Kunststoffen.


Die 90er Jahre

Nach dem Fall der DDR und Grenzöffnung investierte das Unternehmen in den neuen Ländern und schaffte so Arbeitsplätze am traditionellen Chemie-Standort Bitterfeld. 1997 wurde die Betriebsstätte erweitert. 

 

Ein weiterer Ausbau der Hürther Siloanlagen um 8 zusätzliche Aluminiumhochsilos fand 1991 statt. Vier Jahre später, 1995, wurde eine  1500 qm große Lagerhalle für Kunststoffgranulate in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes errichtet.


 


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